Börsennotierte Glücksspielunternehmen sollten transparenter werden
Börsennotierte Online-Glücksspielunternehmen sollen nach einer Analyse eines Fachmagazins transparenter in ihrer Außendarstellung werden, damit mehr Investoren Interesse an dem Aktien finden können. Die bekannte Fachzeitschrift aus dem Glücksspielbereich iGaming Business hat in einer unlängst veröffentlichen Studie bemängelt, dass die börsennotierten Glücksspielfirmen nicht transparent genug sind. Es geht dabei vor allem um das Problem, das das Glücksspiel traditionell eines der unsichersten Geschäfte ist, da sich die Rechtslage von heute auf morgen ändern kann und sowieso schon unsicher ist (in vielen Ländern gibt es zum Beispiel immer noch keine klare Gesetzgebung bezüglich Online Casinos).
Das schreckt Investoren ab, in diese Firmen zu investieren. Unsicherheit an sich ist kein Problem, wenn man das Risiko genauer abschätzen kann. Doch oftmals weisen die Glücksspielfirmen ihre Umsätze nicht detailliert genug aus, sodass unklar ist, welcher Unternehmensbereich in welcher Region welchem Risiko ausgesetzt ist. Das ist etwas, an dem die Online Casinos arbeiten müssen, wenn sie wieder interessanter für Anleger werden wollen. Denn in diesem Jahr haben viele Glücksspielunternehmen an der Börse an Wert verloren. Daher fordern die Analysten von iGaming Business, dass die Online-Gambling-Firmen mehr Transparenz an den Tag legen sollten. Dann werden die Aktienkurse auch in Zukunft wieder steigen, weil die Anleger genauer überprüfen können, welches Potential immer noch im Online Glücksspiel liegt. Man stelle sich nur einmal vor, der Trend der Liberalisierung der Glücksspielmärkte setze sich weiter fort, sodass zum Beispiel in den USA in fast allen Bundesstaaten Online Casinos erlaubt wären. Davon würden Anbieter wie bwin.party enorm profitieren (und natürlich auch ihre Aktienkurse).
